Einige Eckdaten zur Buchhandelsgeschichte im Saarland
Vom Verein der Buch- und Musikalienhändler an der Saar zum Börsenverein des Deutschen Buchhandels - Landesverband Saarland
Die Notwendigkeit eines eigenen saarländischen Buchhandelsverbandes ergab sich aus der politischen Umwälzung nach dem Ersten Weltkrieg. Die Abtrennung vom Deutschen Reich und die neue Zollgrenze stellte ein großes Handelshemmnis für die Einfuhr von deutscher Literatur dar. Es wurde als eine der Hauptaufgaben des Verbandes angesehen, den Entfremdungserscheinungen gegenüber dem übrigen deutschsprachigen Raum entgegen zu wirken. Die Erfahrungen aus dieser Zwischenkriegszeit kamen dem saarländischen Buchhandel in der vergleichbaren Situation nach dem Zweiten Weltkrieg zugute
1816
Gründung der ersten Buchhandlung im heutigen Saarland: Buchhandlung Gruchalla in Saarlouis
1843
Gründung des Verbandes des Rheinisch-Westfälischen Buchhandels in Düsseldorf, der für den preußischen Regierungsbezirk Trier einschließlich des Landes an der Saar zuständig war
1872 – 1900
Zahlreiche Neugründungen von Buchhandlungen in Blieskastel, Neunkirchen, Ottweiler, Saarbrücken und Saarlouis
1918
Gründung des Vereins der Buch- und Musikalienhändler an der Saar
1919 – 1935
Das Saargebiet steht unter der Verwaltung des Völkerbundes und ist wirtschaftlich an Frankreich angebunden.
1935
Rückgliederung des Saargebietes in das Deutsche Reich nach der ersten Saarabstimmung, Auflösung des Verbandes, der in die Reichsschrifttumskammer überführt wird.
1945
Erneute Abtrennung des Saarlandes von Deutschland und wirtschaftliche Angliederung an Frankreich.
Gründung der Dreier-Vertretung Nr. 78, in der der Buchhandel mit dem Schreibwarenhandel und dem Büromaschinenhandel zusammengefasst ist.
25.10.1949
Gründungsversammlung des Buchhandelsverbandes in Saarbrücken. Er wird als „Börsenverein saarländischer Buchhändler e. V.“ gegründet.
1952
Hans Raueiser, Saarbrücken, wird als Vorsitzender, Hans Heinrich, Saarbrücken, als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Zusammen mit dem Geschäftsführer Alois Heitz leiten sie die Geschicke des Verbandes bis 1978.
1952 - 1959
Einrichtung der UNESCO Arbeitsstelle Saarbrücken zum Import von Büchern und wissenschaftlichen Materialien.
1955 – 1972
Betrieb der Buchhandels-Genossenschaft im Saarland e. G. zur Förderung der Volks- und Schulbibliotheken.
1959
Rückgliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland.
Umbenennung des Verbandes in Landesverband der Verleger und Buchhändler Saar e. V.
1978 – 1998
Dieter Heinrich, Saarbrücken, Vorsitzender des Verbandes.
1998 – 2004
Manfred Queißer, Lebach, Vorsitzender des Verbandes.
2000
Die Landesverbände der Verleger und Buchhändler Rheinland-Pfalz und Saarland schließen einen Kooperationsvertrag. Beide Verbände unterhalten eine gemeinsame Geschäftsstelle.
2002
Der Hessische Verleger- und Buchhändler-Verband tritt dem Kooperationsvertrag der Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland bei. Die Mitgliederbetreuung der drei Landesverbände wird in der gemeinsamen Geschäftsstelle in Wiesbaden konzentriert.
2003
Zusammenschluss mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V., Frankfurt, und den anderen buchhändlerischen Landesverbänden zu einem Gesamtverein und Umbenennung in „Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Saarland e. V.
seit 2004
Edith Riefer, Vorsitzende des Verbandes
Gründung der ersten Buchhandlung im heutigen Saarland: Buchhandlung Gruchalla in Saarlouis
1843
Gründung des Verbandes des Rheinisch-Westfälischen Buchhandels in Düsseldorf, der für den preußischen Regierungsbezirk Trier einschließlich des Landes an der Saar zuständig war
1872 – 1900
Zahlreiche Neugründungen von Buchhandlungen in Blieskastel, Neunkirchen, Ottweiler, Saarbrücken und Saarlouis
1918
Gründung des Vereins der Buch- und Musikalienhändler an der Saar
1919 – 1935
Das Saargebiet steht unter der Verwaltung des Völkerbundes und ist wirtschaftlich an Frankreich angebunden.
1935
Rückgliederung des Saargebietes in das Deutsche Reich nach der ersten Saarabstimmung, Auflösung des Verbandes, der in die Reichsschrifttumskammer überführt wird.
1945
Erneute Abtrennung des Saarlandes von Deutschland und wirtschaftliche Angliederung an Frankreich.
Gründung der Dreier-Vertretung Nr. 78, in der der Buchhandel mit dem Schreibwarenhandel und dem Büromaschinenhandel zusammengefasst ist.
25.10.1949
Gründungsversammlung des Buchhandelsverbandes in Saarbrücken. Er wird als „Börsenverein saarländischer Buchhändler e. V.“ gegründet.
1952
Hans Raueiser, Saarbrücken, wird als Vorsitzender, Hans Heinrich, Saarbrücken, als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Zusammen mit dem Geschäftsführer Alois Heitz leiten sie die Geschicke des Verbandes bis 1978.
1952 - 1959
Einrichtung der UNESCO Arbeitsstelle Saarbrücken zum Import von Büchern und wissenschaftlichen Materialien.
1955 – 1972
Betrieb der Buchhandels-Genossenschaft im Saarland e. G. zur Förderung der Volks- und Schulbibliotheken.
1959
Rückgliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland.
Umbenennung des Verbandes in Landesverband der Verleger und Buchhändler Saar e. V.
1978 – 1998
Dieter Heinrich, Saarbrücken, Vorsitzender des Verbandes.
1998 – 2004
Manfred Queißer, Lebach, Vorsitzender des Verbandes.
2000
Die Landesverbände der Verleger und Buchhändler Rheinland-Pfalz und Saarland schließen einen Kooperationsvertrag. Beide Verbände unterhalten eine gemeinsame Geschäftsstelle.
2002
Der Hessische Verleger- und Buchhändler-Verband tritt dem Kooperationsvertrag der Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland bei. Die Mitgliederbetreuung der drei Landesverbände wird in der gemeinsamen Geschäftsstelle in Wiesbaden konzentriert.
2003
Zusammenschluss mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V., Frankfurt, und den anderen buchhändlerischen Landesverbänden zu einem Gesamtverein und Umbenennung in „Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Saarland e. V.
seit 2004
Edith Riefer, Vorsitzende des Verbandes


